twitter
RSS-Feed
 

Suche
schnell & einfach

Übernehmen & Schließen
LÄNDER
ASIEN AFRIKA ANTARKTIS AUSTRALIEN EUROPA NORDAMERIKA SÜDAMERIKA
Afghanistan
Antarktis
Armenien
Aserbaidschan
Bahrain
Bangladesch
Bhutan
Brit. Territorium /IndOzean
Brunei Darussalem
China
Falklandinseln (Malvinen)
Georgien
Hongkong
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Israel
Japan
Jemen
Jordanien
Kambodscha
Kasachstan
Katar
Kirgisistan
Kokosinseln (Keeling)
Korea Demokr. Volksrepublik
Kuwait
Laos
Libanon
Macao
Malaysia
Malediven
Mongolei
Myanmar
Nepal
Oman
Pakistan
Palästina
Philippinen
Russische Föderation
Saudi-Arabien
Singapur
Sri Lanka
Südkorea
Syrien
Tadschikistan
Taiwan
Thailand
Timor-Leste
Turkmenistan
Ukraine
Usbekistan
Vereinigte Arab. Emirate
Vietnam
Ägypten
Algerien
Angola
Äquatorial Guinea
Äthiopien
Benin
Botswana
Burkina Faso
Burundi
Ceuta
Cote d'Ivoire (Elfenbeink.)
Dschibuti
Eritrea
Gabun
Gambia
Ghana
Guinea
Guinea-Bissau
Kamerun
Kap Verde
Kenia
Komoren
Kongo
Kongo Demokr. Republik
Lesotho
Liberien
Libysch-Arab. Dschamahirija
Madagaskar
Malawi
Mali
Marokko
Mauretanien
Mauritius
Mayotte
Melilla
Mosambik
Namibia
Niger
Nigeria
Réunion
Ruanda
Sambia
Sao Tomé und Principe
Senegal
Seychellen
Sierra Leone
Simbabwe
Somalia
St. Helena
Südafrika
Sudan
Swasiland
Tansania Vereinigte Rep.
Togo
Tschad
Tunesien
Uganda
Westsahara
Zentralafrikan. Republik
Bouvetinseln
Französische Südgebiete
Französische Südpolargebiet
Heard und McDonaldinseln
Südgeorgien u Südl Sandw.I.
Australien
Canton u Enderburyinseln
Cook-Inseln
Fidschi
Französisch Polynesien
Guam
Johnston Insel
Kiribati
Marshall Inseln
Midway Inseln
Mikronesien
Nauru
Neukaledonien
Neuseeland
Niue
Nördliche Marianen
Norfolkinsel
Palau
Papua Neuguinea
Pitcairn Inseln
Salomonen
Samoa
Samoa West
Tokelau
Tonga
Tuvalu
Vanuatu
Wake Insel
Wallis und Futuna
Weihnachtsinsel
Albanien
Andorra
Belarus (Weißrussland)
Belgien
Bosnien und Herzegowina
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Estland
Färöer Inseln
Finnland
Frankreich
Gibraltar
Griechenland
Grönland
Großbritannien
Guernsey Inseln
Irland
Island
Italien
Jersey Insel
Kroatien
Lettland
Liechtenstein
Litauen
Luxemburg
Malta
Man Insel
Mazedonien
Moldau Republik
Monaco
Montenegro
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
San Marino
Schweden
Schweiz
Serbien und Montenegro
Slowakei
Slowenien
Spanien
Spitzbergen und Jan Mayen I
Tschechische Republik
Türkei
Ungarn
Vatikan
Zypern
Anguilla
Antigua und Barbuda
Aruba
Bahamas
Barbados
Belize
Bermuda
Costa Rica
Dominica
Dominikanische Republik
El Salvador
Grenada
Guadeloupe
Guatemala
Haiti
Honduras
Jamaika
Jungfern-Inseln Britisch
Jungfern-Inseln USA
Kaimaninseln
Kanada
Kuba
Martinique
Mexiko
Montserrat
Niederländische Antillen
Panama
Panama Kanalzone
Pazifische Inseln US
Puerto Rico
Saint Barthélemy
Saint Martin
St. Kitts und Nevis
St. Lucia
St. Pierre und Miquelon
St. Vincent und Grenadinen
Trinidad und Tobago
Turks- und Caicosinseln
USA - Sonst. kleine Inseln
USA - Vereinigte Staaten
Argentinien
Bolivien
Brasilien
Chile
Ecuador
Französisch Guayana
Guyana
Kolumbien
Nicaragua
Paraguay
Peru
Suriname
Uruguay
Venezuela
Übernehmen & Schließen
ARTEN
Badehotel
Badeurlaub
Betreutes Reisen
Busreise
Fachreisen
Familienangebot
Fernreise
Flusskreuzfahrt
Gourmetreise
Gruppenreise
Hochzeitsreise
Hotel
Inselhüpfen
Konzertreise
Kreuzfahrt
Kulturreise
Last Minute
Leserreise
Osterreisen
Pauschalreise
Pilgerreise
Radreise
Rundreise
Schi
Selbstfahrer
Seniorenreise
Singlereise
Sportreise
Städtepaket
Städtereise
Tauchreise
Ticketservice
Trekkingreise
Urlaub in Österreich
Wellness
Suche:
Land:
Art:
Suche

Urlaubs-Tipps

Weltbild Nordamerika Südamerika Karibik Australien Afrika Asien Europa

Hotline

Hotline

 

Reisetrend-Analyse: Urlaub 2020

Neue Zielgruppen, höhere Ansprüche, verhaltenes Wachstum. Internet gewinnt, Reisebüros verlieren an Bedeutung. Der Urlauber wird professioneller


Kiel - Die aktuelle Reiseanalyse-Trendstudie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) hat zwölf zentrale Trends der touristischen Nachfrage in Deutschland identifiziert. "Der deutsche Urlaubsreisemarkt hat einen Reifegrad erreicht, bei dem man zwar nicht von Marktsättigung sprechen kann, weil das Bedürfnis nach Reisen jedes Jahr neu entsteht und sich neue Ziele und Inhalte sucht, aber die Nachfrage hat sich in den vergangenen 20 Jahren auf einem hohen Niveau stabilisiert", so Studienautor Martin Lohmann, der die Analyse zusammen mit Peter Aderhold erstellt hat. Die Tourismusbranche hat sich laut Lohmann dementsprechend darauf eingestellt und ihrerseits neue Impulse gesetzt und eine neue Struktur entwickelt, die diesen Bedürfnissen weitgehend entspricht.

Für die kommenden zehn Jahre wird die Dynamik laut Lohmann und Aderhold nicht in einer mengenmäßigen Ausweitung der touristischen Nachfrage liegen, sondern in einer sich langsam aber stetig vollziehenden Veränderung der Strukturen unter der Oberfläche, die sich in zwölf zentralen Trends widerspiegeln werden.

Gesellschaft verändert sich und damit das Reiseverhalten

So wird etwa der demographische Wandel - der Anteil der älteren Personen in der Bevölkerung nimmt stetig zu - zu einer langsamen aber stetigen Veränderung der Nachfragestruktur führen. Interessant ist, dass die Motive der deutschen Urlauber sich in den letzten 20 bis 30 Jahren wenig bis gar nicht verändert haben. So stehen weiterhin "Abstand zum Alltag gewinnen", "Entspannung" oder "frische Kraft sammeln" im Vordergrund. Verändert haben sich allerdings die Ansprüche, wie man seine Motive erfüllt sehen möchte. Die Urlauber wissen besser als früher, was sie wollen und können dies auch ausdrücken. Ein wesentliches Wachstumspotenzial macht die Studie bei Kurzurlauben aus, allerdings werden sich diese Potenziale erst bei einer deutlichen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Urlauber auf breiter Front realisieren.

Unter dem Themenschwerpunkt "Reiseziele: klare Positionen bei Großregionen, Spielraum für Länder" analysieren die Autoren, dass die Großregionen wie Mittelmeer und Deutschland ihre Bedeutung behalten werden. "Wilde, ruckartige Bewegungen bei den Zielgebieten der deutschen Touristen sind nicht zu erwarten", sagt Lohmann.

Informationssuche im Internet

Weiterhin viel Dynamik wird es im Bereich der Information für die Urlaubsreise geben. Hier wird das Internet weiter an Bedeutung zunehmen. Rund 80 Prozent der Personen mit Internetzugang werden in Zukunft Informationen über die Reise im Internet recherchieren, 60 Prozent werden im Internet buchen. "Die neuen Medien verdrängen aber nicht die alten Informationszweige, sie ergänzen sie. Die immer zahlreicher zur Verfügung stehenden Informationen führen allerdings zu einer potenziellen Überbelastung der Kunden", so Lohmann. Hier könnten sich Reisemittler als professionelle Helfer profilieren, egal ob im persönlichen Gespräch oder über das Internet. Weiterhin an erster Stelle bei der Informationsbeschaffung sind Informationen von Freunden und Bekannten.

Die Rolle des Reisebüros wird auf Kosten des Internets an Bedeutung verlieren und seine Funktion aus Sicht der Urlauber ändern müssen. Dennoch hat die kontinuierliche Ausweitung des Reisehorizonts in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass die Deutschen ihre Urlaubsreisen in zunehmendem Maß mit Hilfe der Profis, sprich Reiseveranstaltern und Reisebüros, organisieren.

Aktivitäten und Erleben sind gefragt

Als weiteren Trend haben Lohmann und Aderhold die zunehmende Differenzierung ausgemacht: "Es besteht die Tendenz, immer mehr in den Urlaub zu packen, also etwa im Ausruh-Urlaub auch Elemente von Aktivitäts- und Erlebnis-Urlaub zu erleben. Der Urlauber ist professioneller geworden, reagiert flexibler und nutzt die sich ihm bietenden Optionen genussvoll aus."

Die neueste Reiseanalyse-Trendstudie liefert auf Basis einer Datenreihe von fast 40 Jahren Reiseanalyse Aussagen über die langfristigen Trends der touristischen Nachfrage in Deutschland. Vor dem Hintergrund der empirischen Datenbasis der Reiseanalysen von 1972 bis 2009 mit jährlich über 7.500 Befragten - insgesamt also mehr als 300.000 persönlichen Interviews - werden in der Trendstudie Ober- und Untergrenzen der möglichen Entwicklung der touristischen Nachfrage der Deutschen bis zum Jahr 2020 aufgezeigt.

Quelle: derstandard.at