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Rauchen im Urlaub

Rauchen im Urlaub

Immer weniger Länder tolerieren das Rauchen in der Öffentlichkeit.

Österreich ist nach wie vor eine Insel der Seligen für Raucher. Doch Veränderungen sind spürbar. Seit September 2007 gilt Rauchverbot in den Zügen der ÖBB. Karin Gruber, Pressesprecherin der ÖBB, erläutert die bisherigen Erfahrungen: "Wir fragen regelmäßig bei unseren Zugbegleitern nach. Sie wissen am ehesten, ob die Fahrgäste mit dem Service zufrieden sind. Aus den Aussagen schließen wir, dass die Akzeptanz unter den Kunden sehr gut ist. Auch die Beschwerdestellen melden wenig Beschwerden. Bis auf ein paar Ausnahmen sind alle sehr zufrieden mit den rauchfreien Zügen." Auch Cafés und Hotels gehen bereits dazu über, ihren Betrieb rauchfrei zu machen.

Umsatzeinbrüche in Deutschland


In vielen Ländern gelten viel strengere Gesetze. Seit 1. Jänner 2008 herrscht in weiten Teilen Deutschlands Rauchverbot in Lokalen. Die Begeisterung über die Regelung ist bei Gastronomen und Tourismusexperten gedämpft. Vor allem kleine Betriebe sind von den Gesetzen betroffen und kämpfen mit Umsatzeinbußen. CHD Expert, ein deutsches Meinungs- und Marktforschungsinstitut, hat in einer Umfrage die Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg, sechs Monate nach Einführung des Rauchverbots, unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Gästezahl, Verweildauer der Gäste und Menge an konsumierten Getränken haben abgenommen. 58 Prozent der Betriebe geben an, Umsatzverluste erlitten zu haben. Mehr als 40 Prozent klagen über Einbußen von rund zehn Prozent, viele liegen auch darüber. Betroffen sind vor allem Bars und Kneipen.

"Bei den Bars sind es zwei Drittel, die nach einem halben Jahr des Nichtraucherschutzgesetzes teilweise erhebliche Einbußen bei der Gästezahl zu verkraften hatten", erklärt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Insgesamt sei festzustellen, dass die Menschen weniger ausgehen und kürzer bleiben. "Die meisten rauchenden Stammgäste haben keine Lust, wie die Schuljungen vor die Tür geschickt zu werden, um eine Zigarette zu rauchen", bringt es Lambracht auf den Punkt. Vor allem bei Bier und Spirituosen gehen die Umsätze stark zurück was besonders die Kneipen trifft, während Restaurants mit alkoholfreien Getränken ausgleichen können.

Die Angst der Wirte vor dem Rauchverbot


Am Nordrhein wird das Gesetz am 1. Juli 2008 in Kraft treten. Laut einer vorab gemachten Umfrage vom Hotel- und Gastgewerbeverband von Nordrhein, DEHOGA-Nordrhein in den Bezirken Köln und Düsseldorf, befürchtet rund die Hälfte der Gastronomen aufgrund der neuen Gesetze sinkende Gästezahlen, bei den Kneipenbetreibern sind es sogar 63,4 Prozent. Außerdem zeigt man sich besorgt wegen möglicher Beschwerden durch Anrainer aufgrund der Rauch- und Lärmbelästigung.

Ohne Rauch kein Urlaub


Wie aber reagieren die Raucher auf die neuen Gesetze? Christine Côte von der Initiative Raucherbewegung beschreibt die Stimmung unter den Rauchern als negativ: "Wir hören immer wieder, dass Menschen nicht mehr in den Urlaub fahren, weil sie sich dem Stress der langen Flugreisen nicht aussetzen wollen, nur um dann im Urlaubsland auch noch mit Rauchverboten konfrontiert zu werden." So meint einer der Raucherbewegung-Forenuser: "Für mich ist das Fliegen durch das Rauchverbot extrem unangenehm. Ich helfe mir mit Schlafmitteln. Nach Frankreich fahr ich nicht mehr, in Irland war ich nie und jetzt werde ich auch sicher nie dorthin fahren. Wenn ich das nächste Mal in den Urlaub fahre, dann nach Spanien." In Spanien kann jeder Lokalbetreiber selbst bestimmen, ob er seinen Betrieb als Raucher- oder Nichtraucherlokal führt.

Aus der Schweiz kommen ähnliche Meinungen: "Ich habe seit dem Rauchverbot bei der Bahn meine BahnCard zurückgegeben und kein einziges Mal mehr die Bahn benutzt. Ich buche grundsätzlich nicht in ein Hotel, das Rauchen in den Zimmern oder im Restaurant verbietet."

Keine dicke Luft in Hotels


Das widerspricht der gängigen Meinung von Hoteliers. Sepp Schellhorn von der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) sieht die Zukunft in einem generellen Rauchverbot: "Die Nachfrage für rauchfreie Angebote nimmt stark zu. Vor allem werden immer öfter Nichtraucherzimmer gewünscht - auch von Rauchern." Das bestätig auch Thorsten Hellwig, Pressesprecher von DEHOGA: "Am stärksten unter den Nichtraucherschutzgesetzen leiden die Gastronomen. Die Hotelerie ist davon nicht betroffen. Schon seit Jahren geht der Trend eindeutig in Richtung Nichtraucherzimmer. Der Anteil der Nichtraucherzimmer in Deutschland lag vor einigen Jahren noch bei etwa 30, jener der Raucherzimmer bei 70 Prozent. Mittlerweile ist das Verhältnis umgekehrt."

Diesem Trend folgend, will etwa die Hotelkette Sheraton nun mehr als 300 Häuser in den USA, Kanada und der Karibik zu rauchfreien Hotels machen. Dazu werden alle Zimmer inklusive der Klimaanlagen gereinigt, um Allergene zu beseitigen. Rauchen soll nur noch im Freien erlaubt sein. Bereits jetzt gibt es 70 Sheraton Hotels in denen das Rauchen verboten ist. Bis Ende 2008 sollen dann alle Häuser rauchfrei sein. Und auch Mariott hat sämtliche Häuser zu Nichtraucher-Hotels ernannt. Bei einer Umfrage von TripAdvisor stellte sich heraus, dass ein Großteil der Befragten noch mehr Nichtraucherhotels und -lokale wünscht.

Schlupflöcher und Alternativen


In Deutschland versucht man sich währenddessen bereits an Alternativen und gründet so genannte Raucherclubs. Im 4-Sterne-Superior Hotel Zugbrücke Grenzau, in der Nähe von Koblenz im rheinischen Westerwald, wurde der Club Yellow eingerichtet. Hier kann man, seitdem er zum Raucherclub erklärt wurde, jeden Freitag und Samstag ab 19 Uhr ganz legal Cocktails trinken und dabei rauchen. "Um den Wünschen all unserer Gäste nachkommen zu können, haben wir den Club Yellow zum Raucherclub erklärt. Wer den Rauch nicht mag, kann einen unserer anderen Clubs besuchen. Auch im Restaurant gilt weiterhin das Rauchverbot", sagt Geschäftsführer Olaf Gstettner. Als "recht unauffällig" bezeichnet er die Reaktionen der Hotelgäste: "Einige wenige Raucher haben sich seit der Umstellung negativ darüber geäußert, dass sie in den meisten Bereichen des Hotels nicht mehr rauchen dürfen.

Eine echte Beschwerde von Rauchern gab es lediglich ein einziges Mal", so Gstettner. In seinem Betrieb seien keine gravierenden Umsatzeinbußen zu spüren. Der Raucherclub solle auch nicht für Mehreinnahmen sorgen, sondern diene der Zufriedenheit der Gäste - auch jener, die rauchen.

Quelle: derStandard